Wie wählen wir aus, zu welcher Musik wir tanzen wollen?
Sie muss etwas in uns in Bewegung setzen, das ein Tangogefühl auslöst. Und dieses Gefühl muss so stark werden, dass wir innerlich die Lust verspüren, uns mit der Sprache des Tango dazu auszudrücken. Diese Tangosprache hat drei Dialekte: Tango, Vals, Milonga.
Als wir diese Version von Errol Garners „Paris Mist“ zum ersten Mal hörten, war sofort klar: DAS wollen wir tanzen. Diese Musik hat uns wahrlich mitgerissen.
Der langsame Vals zu Beginn trägt so viel Sehnsucht in sich. Und dann kommen die Überraschungen, wenn es in den Swing wechselt – so leicht, so verspielt. Swing, das ist aus unserer Sicht der Klang, in dem sich der Milonga-Dialekt mit seinem Humor und seiner Spritzigkeit voll ausleben lässt. Pure Tanzlust.
Und Anfang und Schluss sprechen mit ihren extremen Akzenten noch einen weiteren Dialekt: den dramatischen Tango selbst.
Einfach nur wunderbar, wenn man solche Perlen entdeckt. Auf Perlensuche sind wir permanent.
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